Mittwoch, November 14, 2018

Ich bin reich! - Theoretisch ...

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Wo ist der Fehler?

In seinem Buch "Rich Habits: The Daily Success Habits of Wealthy Individuals" hat der US-Autor Thomas Corley das Ergebnis aus 5 Jahren Recherche zusammengetragen: Wie unterscheidet sich die Lebensweise von reichen zu armen Menschen?

Wann ist man überhaupt lt. Thomas Corley reich? Die Definition folgt: Reich ist man mit einem Jahreseinkommen von mehr als 125.000 Euro und 2,5 Millionen auf der hohen Kante -- Arm ist man bei einem Jahresverdienst von unter 27.500 Euro und weniger als 4.000 Euro auf der Bank. Ahja ..

Gut, kurze Feststellung: Ich bin nicht reich. Mist! Aber immerhin, ich bin auch nicht arm - fühl ich mich jetzt getröstet? Nö - ABER es gibt Hoffnung: Mr. Corley schreibt, dass "reich sein" eine Lebensweise ist, die man sich aneignen kann! Jipiee .. ich bin lernwillig, also werde ich demnächst reich sein .. vielleicht .. mal sehen.

Also schlüsseln wir mal auf, es gibt lt. Mr. Corley 9 Handlungsweisen, die reiche Menschen anders machen:

1. ein Ziel im Blickfeld haben
2. eine tägliche To-Do-Liste
3. kein TV
4. viel lesen - aber keine Romane
5. Hörbücher hören
6. Überstunden ableisten
7. kein Lotto spielen
8. auf das Gewicht achten
9. Zahnseide benutzen

Phew ... mal genauer schauen:

1. Ziele? hab ich, kein Problem.
2. Eine tägliche To-Do-Liste? Naja - so ungefähr: zum Büro fahren, alles so hinbekommen, das keine Fristen ablaufen. Danach Privatleben, schlafen. Kann ich also auch einen Haken dahinter machen.
3. TV schauen? Ja, eher selten, da bekenne ich mich: mal eine Sitcom (Sheldon Cooper lässt grüßen) - aber das war es dann auch schon. Die Flimmerkiste läuft eher selten bei mir (ist ja nicht jeden Tag Fußball-WM oder Olympische Spiele) ... und den täglichen Mist kann man sich sparen.
4. und 5. Lesen, keine Romane, Hörbücher: JA, passt. Das Hörbuch auf dem Arbeitsweg (Radio ist wie TV, das tägliche Immer-Wiederholungs-Frühstücksradio-Auf-Krampf-Lustig-Geduddel - absolut verzichtbar), selten ein Roman - da bin ich voll im Soll :-)
6. Überstunden? Gibt es hier Leute, die keine bis wenig Überstunden machen?
7. Lotto - nö, nicht mal wenn ein neuer "Supercheckpott" ansteht - da bin ich schlichtweg zu geizig
8. Gewicht - ähmm, ja. Ich achte schon drauf .. ich weiß, es ist zu hoch .. aber ich achte drauf *schäm
9. Zahnseide? IMMER! schon seit ich 7 Jahre alt bin

Also - ich stelle fest, ich bin reich - theoretisch. Ich muss jetzt eben nur mal die Bank suchen, die meine wunderschönen 2,5 Millionen hortet.

Jetzt allerdings berichtet Herr Corley von "Einschränkungen". Autsch! Er schreibt, "arme Menschen zeigen teilweise typisch "reiche" Marotten und umgekehrt". Ähm .. bin ich jetzt ein Möchtegern-Reicher? Schaut wohl so aus... Er nutzt die "Metapher der Lawine" - "jede Reichen-Marotte ist eine kleine Schneeflocke, erst durch die Ansammlung vieler solcher Verhaltensweisen wird daraus eine Erfolgslawine". Aber ich hab doch schon 9 von 9 - wo ist mein Reichtum?

Ich grübel mal nicht weiter - oder such die Bank mit "meinem" Geld. Ich setz mich mal an die Arbeit .. denn die schadet ja zumindest meinem Reichtum nicht. Und wenn ich fertig bin, widme ich mich mal meinem wahren Reichtum - den Menschen, die ich liebe und mag, denn genau das macht es aus. Und außerdem brauche ich ja jemanden, der das Geld umschaufelt, bevor es im Keller schimmelt.
 

In dem Sinne, werdet reich!
Eure Prinzessin

 

Bezugnahme auf: http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/was-arme-anders-machen-hoerbuecher-und-zahnseide-die-marotten-der-reichen_H2087068500_75063/
hier kann man das Buch kaufen: http://www.amazon.de/Rich-Habits-Success-Wealthy-Individuals-ebook/dp/B00IDJGVT4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1414315153&sr=8-1&keywords=thomas+corley
Bildquelle: Andrea Damm  / pixelio.de

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