Mittwoch, November 14, 2018

Stadt und Radfahrer ...

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Das Vermächtnis von Karl Drais

Um es es mal gleich klarzustellen: Ich hasse keine Fahrradfahrer, ich mag sie nur nicht besonders - und gleich gar nicht in der Stadt. Grund dafür ist sicherlich, dass sich nicht wenige benehmen wie die letzten .....  (lassen wir das lieber) - und genau diese  *piep*  machen aus einer schönen sportlichen Betätigung ein Hassobjekt für andere.

Umso verwunderter las ich diese Woche diesen Artikel in der Zeitung vom 26.09.2014:  http://www.stern.de/auto/news/bussgeld-auf-radwegen-wer-auf-der-falschen-seite-faehrt-muss-zahlen-2141075.html  Hierbei geht es um die Regelung, dass Radfahrer auf dem Radweg nicht in die falsche Richtung fahren dürfen. Dem Artikel nach ist die Regelung 2013 gekippt worden, wurde jetzt aber wieder eingeführt ... ahja .. 

 

Also halten wir mal fest: die Regelung wurde abgeschafft, im Jahr 2013. Warum? Der Grund erschließt sich mir nicht ..  Das sich Radfahrer oftmals benehmen, als gehöre die Straße allein ihnen, das Wort "Rücksichtnahme" gar nicht kennen .. das ist völlig unwichtig? Ist ja nicht so, dass nur ich das so empfinde, ich zitiere mal: "Vor allem Beobachtungen im städtischen Straßenverkehr legen die Vermutung nahe, dass sich so einige Radfahrer wie echte Rowdies aufführen und fahren, wie sie gerade Lust haben. Die Fahrrad-Verkehrsregeln werden förmlich mit den Füßen getreten. Egal, ob das nun Verstöße wie Fahrradfahren auf dem Gehweg, zu lautes Musik hören beim Fahrradfahren, ein Fahrrad ohne Licht, freihändig Fahrrad fahren sind oder ob mit dem Fahrrad eine rote Ampel ignoriert wird." (https://fahrrad.bussgeldkatalog.org ).

Und genau dann werden Regelungen gelockert? Tut mir leid, dass ich mir zu hoch ..  Da erscheint mir auch ein Bußgeldkatalog nicht wirklich ausreichend:

Doch nun kommen wir mal zum Ärgernis: warum merkt man nie, dass falsches Verhalten geahndet wird? Warum steht ein Polizist auf dem Fußweg und schüttelt den Kopf über einen rowdiehaften Radfahrer, kommt aber nicht mal auf die Idee einzugreifen und ein Bußgeld zu verhängen (erlebt: Münchner Straße Dresden)?? Warum sehe ich das, zumindest in Dresden, öfter? Warum muss ich als Spaziergänger im Großen Garten zur Seite springen, um nicht umgekarrt zu werden?

Warum sind die Strafen nicht härter und zwar viel viel härter? Schließlich haben Fahrradfahrer auch Vorbildwirkung auf Kinder, die es eben grade NICHT so nachmachen sollen! Warum wird nicht der Führerschein viel schneller mal eingezogen, wenn der Radfahrer sämtliche Verkehrsregeln ignoriert. Lässt der-/diejenige nur seine Frustration ab oder hat er/sie ähnliche Qualitäten als Autofahrer(in)?

Warum ist ein Autofahrer immer Mitschuld bei einem Unfall, egal wie der Radfahrer sich verhalten hat?

Ich höre lieber mal auf mit den "Warums", es ärgert schon so genug. Vielleicht denken doch mal einige drüber nach - Radfahrrowdies UND Polizisten !

Schönes Wochenende noch,
Prinzessin Saxo

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Bildquelle: Jens Märker  / pixelio.de

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